07.04.19

Europawahl 2019

Vom 23. bis 26. Mai wird zum neunten Mal ein europäisches Parlament gewählt. In Deutschland ist der 26. Mai der Wahltermin. Im Voraus beschäftigen sich viele Kirchengemeinden und Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg mit der Thematik „Europa“.

Bildquelle: Pixabay

Brexit, Glyphosat, Flüchtlinge auf dem Mittelmeer, Macrons EU-Vision … Selten wurde so viel über die Europäische Union (EU) und ihre Probleme und Entscheidungen diskutiert wie aktuell. In Zeiten, in denen in vielen Mitgliedsstaaten anti-europäische Tendenzen eine Rolle spielen haben die Wähler*innen die Möglichkeit, neu über das europäische Parlament zu entscheiden. In Deutschland können alle volljährigen Bundesbürger*innen am Sonntag, den 26. Mai über die 96 „deutschen“ Sitze im Parlament abstimmen.

Weiterbildungsangebote vor der Wahl

Viele Kirchengemeinden und christliche Bildungseinrichtungen bieten in den letzten Monaten vor der Wahl Veranstaltungen an. Diese betrachten nicht nur direkt die Europawahl, sondern zahlreichen verschiedenen Themengebieten, welche die Staatengemeinschaft beschäftigen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Am 29. April geht es beim Forum Wirtschaft-Kirche in der Prälatur Ulm um die Erwartungen an die EU. Dabei werden unterschiedliche Vorstellungen ausgetauscht und diskutiert. Der Hospitalhof bietet vom ersten bis fünften Mai eine Studienreise in Europas „Hauptstadt“ Brüssel an. Die Teilnehmer*innen erkunden die Städte Brüssel und Gent. Dabei werden das EU-Parlament, die EU-Kommission und das Parlamentarium besucht.

Austausch mit den Kandidaten

Gleich bei mehreren Veranstaltungen können Interessierte mit Kandidat*innen für die Europawahl ins Gespräch kommen: am 14. Mai im Salemer Pfleghof Esslingen bei EU - Friedensprojekt oder Militärunion mit geopolitischen Ambitionen?, beim interaktiven Austausch Was tun für Europa? am 16. Mai im Hospitalhof Stuttgart und beim Podiumsgespräch Europa wählt - Podiumsgespräch zur Europawahl am 17. Mai in der Citykirche Reutlingen.

Der Vortrag Warum wackelt das europäische Haus? am 14. Mai wendet sich den Fragen zu, wie stabil die EU heute noch ist und wie es nach der Wahl weiter gehen könnte? Die Evangelische Erwachsenenbildung Göppingen lädt am 19. Mai zur Sonntags-Matinee "Europa - unsere Zukunft!" ein. Dabei soll trotz Kritikpunkten wie zum Beispiel dem Bürokratismus ein pro-europäisches Bewusstsein gestärkt und das Interesse an Europa geweckt werden.

Nach der Wahl gibt es am fünften Juni, bei der Veranstaltung Europa hat gewählt, im Hospitalhof die Möglichkeit, das Wahlergebnis und seine Folgen zu analysieren.

Die Europäische Union

Ihren Ursprung hat die Europäische Union in der 1958 von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden gegründeten Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Aus einer reinen Wirtschaftsgemeinschaft entstand über die Jahre eine einzigartige wirtschaftliche und politische Vereinigung die sich mit unterschiedlichsten Themenfeldern – von Gesundheit, Migration und Außenbeziehungen bis hin zum Umweltschutz – beschäftigt. Um auf diese Entwicklung zu reagieren, wurde die EWG 1993 in Europäische Union (EU) umbenannt. Heute gehören 28 europäische Länder zur EU.


 
 
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